4. Hessenliga 2008

Griesheim (Swim&Run + Short-Track).

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Mit dem gestrigen Wettkampf ging die Saison in den Hessenligen zuende. So auch in der 4. Hessenliga in der wir starteten.
Die Ligawertung besteht aus den drei Wettkämpfen in Waldeck am Edersee, Viernheim (beides Kurzdistanzen) und Griesheim (Swim&Run + Short-Track).
Von den dreizehn startenden Mannschaften steigen die besten vier in die dritte Hessenliga auf. Bei jedem Wettkampf werden die Einzelplatzierungen der vier schnellsten Starter des Vereins addiert. Die Mannschaft mit der geringsten Summe gewinnt den Wettkampf. Der beste Verein erhält dann 13 Punkte für die Ligawertung und der schlechteste einen.
Wie belegten in Waldeck und Viernheim jeweils den vierten Rang und standen somit auf einem Aufstiegsplatz, dicht gefolgt von Tri-Force Fulda und 3athlon.org.
In Griesheim gelang es uns zwar 3athlon.org auf Abstand zu halten, mussten die bärenstarken Jungs aus Fulda aber ziehen lassen.
Die Saison endete für uns also auf dem fünften Gesamtrang.
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31.08.2008: 25. Viernheimer Triathlon

1,5-50,5-10 km

02:47:54 Florian Fritsch AK25  
02:57:45 Michael Tomaszowski AK25  
02:57:45 Dirk Schilke AK35  
03:16:10 Andreas Mindermann AK35  
03:24:41 Hans Kartschewski AK60  

Der zweite Wettkampf in der 4. Hessenliga stand am Sonntag in Viernheim an. Unsere Mannschaft konnte sich den vierten Rang, den wir bereits in Waldeck belegt hatten, sichern. Somit stehen wir weiterhin auf einem Aufstiegsplatz in die 3. Hessenliga.
Diesen gilt es am kommenden Wochenende beim Griesheimer Short Track Triathlon (0,250-8-2) zu sichern um den Aufstieg perfekt zu machen.
Bericht von Florian Fritsch:
Heute brach unser Liga-Team (diesmal bestehend aus Andreas, Michael, Flo, Hans und Dirk) nach Viernheim auf, um unseren 4. Rang in der 4. Hessenliga zumindest zu verteidigen. Jedoch auch in der heimlichen Hoffnung, sich noch weiter zu verbessern.
Als wir am Stadion in Viernheim ankamen, gab es erstmal eine (für die meisten von uns) unerfreuliche Nachricht: Neo-Verbot!
Nachdem wir unser Startunterlagen geholt, die Räder und Schuhe eingecheckt hatten, ging es nach einer etwas längeren Wrtezeit schließlich um 13:35 in den See. Das Wasser war anfangs a….kalt, auf jeden Fall „Neo-würdig“. Nach ein paar Metern war es jedoch angenehm, gerade bei den heutigen Temperaturen.
Die Schwimmstrecke bestand aus 2 Dreiecks-Runden mit einem kurzen Landgang nach der ersten Runde. Dadurch hatten auch die Zuschauer und mitgereisten Fans einen guten Überblick über das Geschehen. Außerdem ist so ein Landgang Action pur 😉
Nachdem wir nach und nach an Land gespült wurden begaben wir uns auf die Radstrecke, welche schon im Vorfeld von sich Reden gemacht hatte. Und tatsächlich, gleich der erste Anstieg hatte ein paar nette 15%-Steigungen – Andreas hat die Strecke übrigens mit einem 23er Ritzel in Angriff genommen :-). Insgesamt hatte Dirk am Ende knapp 860 Höhenmeter auf der Uhr. Durch einige Umleitungen war der Kurs insgesamt ca. 50,5km lang, eine ungewöhnliche Länge für einen olympischen Tria…
Nachdem wir die halsbrecherischen Abfahrten überstanden hatten, ging es zum Laufpart: 2 Runden a 5km und jede Runde mit 4(!!) Wendepunkten. Das ließ zunächst auf keine guten Laufzeiten hoffen. Es stellte sich jedoch heraus, dass wir trotz diesen schwierigen Umständen allesamt gute Lauflzeiten und ein tolles Teamergebnis einfahren konnten: Platz 4 in der Tageswertung. Damit haben wir auch in der Gesamtwertung den 4. Platz behalten! Als nächster Termin steht nun der Short-Track in Grießheim an. Dort gilt es unseren Platz zu verteidigen und damit in die 3. HL aufzusteigen.
Es hat heute wieder sehr viel Spass gemacht, wir waren ein super Team und haben alles gegeben!
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26.07.2008: 25. Waldecker Edersee-Triathlon

1,5-45-10 km

02:39:03 Florian Fritsch AK25 1. Platz (4.HL)
02:42:07 Dirk Schilke AK35 3. Platz (4.HL)
02:47:11 Michael Tomaszowski AK25 4. Platz (4.HL)
02:59:59 Markus S. AK20 3. Platz (4.HL)
03:12:58 Marcel Fuchsberger AK25 9. Platz (4.HL)

Der Triathlon Rodgau belegt bei seinem ersten Liga-Wettkampf dem fünften Platz. Die vier Bestplatzierten der vierten Hessenliga steigen nach dem letzten Wettkampf in die dritte Hessenliga auf.
Bericht von Michael Tomaszowski:
Am Freitag bereits machten wir uns alle auf den Weg zum schönen Edersee um am Samstag  unseren Verein beim allerersten Ligastart zu vertreten. Markus hatte für uns alle ein paar Orte weiter eine Ferienwohnung reserviert so das wir am Wettkampftag in aller Ruhe ausschlafen und frühstücken konnten!
Nachdem wir die Startunterlagen abgeholt hatten und die Radstrecke besichtigt hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, um dort bei gemütlichem Beisammensein Unmengen von Pasta in uns hineinzustopfen, damit wir auch genug Kraft für die vielen Steigungen auf dem Rad am nächsten Tage zur Verfügung hatten.
Die Startzeit für die 4te Liga war um 11.40 Uhr vorgesehen und der Wetterbericht sagte über 30°C vorraus so das mit einer Hitzeschlacht gerechnet werden musste!
Am Samstag morgen vor dem Wettkampf gerieten wir etwas unter Zeitdruck und verloren uns auch teilweise aus den Augen, da die 2te Wechselzone oben in Waldeck war und dort zuerst die Laufsachen abgestellt werden mussten, anschließend musste man sich ca. 200-300 Höhenmeter runter an den See begeben um dort sein Rad zu platzieren.
Florian haderte bei der Abfahrt etwas mit seinem Rad das zeitweise mit den Reifen blockiert hatte, aber im Wettkampf dann keinerlei Probleme mehr bereitete. Während ich mit den Einstellungen meines Tachos zu kämpfen hatte, da sich dieser leider kurzzeitig abgeschaltet hatte.
Außerdem mussten wir nach der Abfahrt erstmal unseren Materialwagen mit unseren besseren Hälften und den Neo´s wiederfinden, was schwieriger war als erwartet bei der weitläufigen Strandpromenade. Dort trafen wir dann auch Christian der seine Freundin bei ihrem Start unterstützte und Flori´s Eltern die morgens noch angereißt waren um das Spektakel mitzuerleben.
Als wir dann endlich alles in der ersten Wechselzone verstaut hatten, trafen wir uns ca 30 Minuten vor Start am Strand, da hieß es nur noch schnell auf die Toilette, Mannschaftsfoto machen, in die Gummipelle zwängen und ab ins Wasser, was uns dann auch letztendlich 5-10 Minuten vor dem Start gelang, so das an ein vernünftiges Aufwärmen leider nicht mehr zu denken war.
Trotzdem waren alle heilfroh, das nach dem ganzen Stress vorm Wettkampf, dieser nun endlich losgehen konnte.
Schwimmstrecke:
Dabei handelt es sich um einen rechteckigen Kurs im Edersee, zuerst schwamm man ca 400-500 Meter raus dann rechts wieder ca 500 Meter parallel zum Ufer und anschließen nach einem weiteren Rechtsknick wieder zum Ufer zurück. Das Wasser im See war im Gegensatz zu unserem See glasklar,sprich man konnte ca 2 Meter weit nach vorne sehen und anderen Triathleten rechtzeitig ausweichen oder in deren Wasserschatten bleiben.
Da es auf dem See auch noch einige Ausflugfähren gibt, kamen wir auch in den Genuss wie es sich anfühlt bei etwas größerem Wellengang zu schwimmen bzw. wie schlucke ich möglichst wenig Wasser beim Einatmen wenn sich gleichzeitig dein Kopf in einer Welle befindet.
Wieder am Ufer angekommen wurde einem durch einige Helfer aus dem Wasser geholfen. Anschließend kämpft man sich das recht steile und steinige Ufer hinauf, noch eine Brücke über die Uferstraße hoch um dann endlich in der Wechselzone anzukommen.
Dort heisst es rasch Neo in der Tüte verstauen und ab aufs Rad.
Radstrecke:
Die Strecke führt zunächst einige Kilometer am See entlang, was sehr gut zum einrollen ist. Dann geht es über eine Brücke links den ersten Hügel rauf.
Zunächst hatten die Veranstalter eine Beschilderung mit 6% auf 500 Metern ausgezeichnet, nur um dann nach diesem Stück noch ein Schild aufzustellen 10% auf 600 Metern!
Endlich oben angekommen konnte man eine ganze Zeit lang gut Druck auf die Pedale geben, bei einem leichten bis starken Gefälle. Geschwindigkeiten über 60 km/h waren durchaus drin!
Im Ort Vöhl ging es dann rechts ab wieder leicht aber stetig bergauf und bergab so das man gut fahren konnte. Als die nächste Ortschaft, ein richtiges Stimmungsnest passiert wurde, kam man auf einen asphaltierten Feldweg der 8% Steigung für einige Meter auswies. Oben gab es dann aber auch eine Verpflegungsstation mit Wasserflaschen, Orangenscheiben und Bananen.
Anschließend trennt sich die Strecke auf, nach links geht es in die zweite Runde und nach rechts in die Erste. Nach einer Abfahrt,kommt man nun an das steilste Stück der Strecke, welches 14% Steigung hatte. Hier wurde auch vom Veranstalter eine Bergsprintwertung durchgeführt.
Hatte man diese Sonderwertung hinter sich gebracht ging es wieder rechts ab Richtung Vöhl auf die 2te Runde. Hatte man diese Runde auch absolviert, ging es nach der Verpflegung links ab durch einen weiteren Ort, auf die Landstraße zurück nach Waldeck um dort den letzten Anstieg in Angriff zu nehmen und endlich in der 2ten Wechselzone auf dem Sportplatz anzukommen.
Laufstrecke:
Auf dem Infoblatt hieß es: „Die Laufstrecke weist keine nennenswerten Anstiege auf!“
Entweder war da ein Scherzkeks am Werke oder man definiert in Nordhessen Anstieg anders als in Südhessen.
Nachdem man aus dem Sportplatz raus gelaufen ist, geht aus links aus dem Ort raus und man kann erstmal in Ruhe den Kopf in den Nacken legen um den Horizont zu sehen.
So ging es dann auch auf der Strecke weiter in einem ständigen bergauf und bergab, zudem wurde der Untergrund von Strasse, Feldweg, Schotter, verwurzelter Waldweg immer schlechter, bis man am Wendepunkt kurz vor Km 5 ankam und das ganze wieder zurücklaufen durfte.
Weiterhin boten einem die ersten Kilometer keinerlei Schatten auf der Strecke, dafür aber war für ausreichend Trinken und Schwämme alle paar Kilometer gesorgt.
Zurück am Sportplatz konnte man sich nach dem kurzen Zieleinlauf, direkt auf die Getränke und Essensstände stürzen. Oder Richtung Sporthalle zu den Duschen und Massagen begeben.
Eigener Rennverlauf:
Das Schwimmen verlief für mich relativ gut, konnte mich dem Startgetümmel gut entziehen und dann mein Tempo schwimmen, auch wenn ich die meiste Zeit alleine war!
Einzig die Orientierung Richtung der gelben Bojen fiel mir etwas schwer, aber es waren genügend grüne Badekappen vor mir um mich an diesen zu orientieren.
Kurz vorm Ausstieg ereilte mich dann noch ein kurzer Krampf in der rechten Wade, der diese etwas verhärtete aber glücklicher Weise im Wettkampf keine weiter Schwierigkeiten bereitete.
Auf dem Rad dann konnte ich dann meine Bergqualitäten ausspielen und fast ein Dutzend Teilnehmer der 4ten Hessenliga überholen. So lieferte ich mir dann auch mit einem Triathleten vom Spiridon eine Auseinandersetzung, er überholte mich immer bergab während ich bergauf an ihm vorbei fuhr. So kamen wir gleichzeitig in der Wechselzone an.
Leider war er in besserer Laufform und belege hinter Flori Platz 10 in unserer Liga. Erstaunlicherweise konnte ich diesmal auch vor Dirk auf die Laufstrecke wechseln.
Nach dem üblichen Einlaufschwierigkeiten beim ersten Kilometer kam ich ganz gut in tritt und konnte 4.45 bis 4.50 Zeiten laufen.
Allerdings machten sich hier schon die ständigen Anstiege auf dem Rad bemerkbar, ebenso die Mittagshitze und die Anstiege beim Laufen trugen ihren Teil dazu bei das ich bald das Gefühl haben sollte meine Oberschenkel platzen gleich auseinander.
Flori begegnete ich kurz vor Kilometer 4, der ebenfalls schon schwer gezeichnet aussah.
Anschließend um den Wendepunkt herum  und kurz nach  Km 5 kam  mir Dirk entgegen gestürmt.
Ebenso wie es aber fast bis Km 6 bergauf ging, ging es mit mir bergab ich stand kurz vor Krämpfen in den Oberschenkeln und musste Tempo rausnehmen.
Bei Km 7 zog dann auch Dirk an mir vorbei was mir den letzten Rest gab und ich erstmal eine von noch mehreren folgenden Gehpausen einlegen musste.
Dabei überholten mich auch leider wieder viele Teilnehmer die ich noch auf dem Hinweg hatte stehen lassen.
Irgendwie brachte ich dann noch die letzten Kilometer hinter mich und war heilfroh endlich ins Ziel zukommen.